Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland stellt Unternehmen vor kritische Herausforderungen
Aufgrund von Produktionsengpässen und einem Rückgang der Nachfrage infolge der Covid-19-Pandemie und der eintretenden Verunsicherung kann es für viele Unternehmen zu existenzbedrohenden Umsatz- und Liquiditätseinbußen kommen. Bereits mehr als jedes vierte Unternehmen rechnet derzeit mit Umsatzrückgängen von mehr als 50 Prozent (DIHK Umfrage März 2020).

Staatliche Finanzierungshilfen führen nur kurzfristig zur Entspannung der wirtschaftlichen Lage

Seitens der Politik wurden erste hilfreiche Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzumildern. Ausgesetzte Insolvenzantragspflichten, erleichterte Stundungsvereinbarungen, Kurzarbeitergeld und finanzielle Soforthilfen sind erste wichtige Schritte, eine zumindest kurzfristige Liquidität zu erreichen. Unternehmerische Schwierigkeiten können jedoch trotz dieser Finanzierungshilfen auftreten. Dies insbesondere, wenn Liquiditätshilfen nicht rechtzeitig oder nicht ausreichend gewährt werden und Betriebe dadurch faktisch illiquide werden oder wenn durch die Aufnahme neuer krisenbedingter Finanzierung die Schuldentragfähigkeit eines Unternehmens überschritten wird.

Schnelle Reaktionen bringen bestmögliche Sanierungserfolge

Zur bestmöglichen Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ist es für Unternehmer zunächst wichtig, eine konsequente und engstens nachverfolgte Liquiditätsplanung auf Basis realistischer Annahmen aufzustellen, sowohl hinsichtlich der Effekte covid-bedingter Umsatzeinbrüche als auch hinsichtlich möglicher Finanzierungshilfen.

Sodann wird es darauf ankommen, eine ganzheitliche Strategie zu entwickeln, die nicht nur kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt, sondern das Unternehmen langfristig ertragsfähig und unter maximalem Werterhalt für alle Beteiligten aufstellt . Die deutsche Rechtsordnung hält hier ein breites Spektrum an Restrukturierungsinstrumenten zur Verfügung, die nicht zwingend gerichtlich umgesetzt werden müssen. Insbesondere das Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung („Schutzschirm“) bietet Unternehmen die Chance, unter Beibehaltung ihrer Kontrolle und Gestaltungsspielräume, Haftungsrisiken zu minimieren und in Abstimmung mit Experten und Gläubigern eine nachhaltige Sanierung zu erzielen. Allgemein gilt, dass Geschäftsführer und Vorstände eine Restrukturierung umso besser in Richtung eines maximalen Werterhalts für alle Stakeholder steuern können, je früher sie die notwendigen Weichen stellen.

(Vor)Insolvenzliche Beratung durch die Sanierungsexperten von Wellensiek

Die Experten von Wellensiek verfügen über langjährige Erfahrung in der Bewältigung von Unternehmenskrisen und unterstützen Sie vor allem bei:

  • Bestandsaufnahme hinsichtlich der wirtschaftlichen Implikationen der Coronakrise für Unternehmen und deren Geschäftsführer/Vorstände.
  • Koordination von nachhaltigen Sanierungsansätzen in regelmäßiger und enger Abstimmung mit dem Management und den Stakeholdern.
  • Beratung hinsichtlich der daraus erwachsenden Verpflichtungen und Handlungsoptionen.
  • Aufzeigen von strategischen Optionen, wie die wirtschaftlichen Schäden der Coronakrise nicht nur verzögert, sondern nachhaltig beseitigt werden können.
Die Experten von Wellensiek verfügen über langjährige Erfahrung in der Bewältigung von Unternehmenskrisen und unterstützen Sie vor allem bei:

  • Bestandsaufnahme hinsichtlich der wirtschaftlichen Implikationen der Coronakrise für Unternehmen und deren Geschäftsführer/Vorstände.
  • Koordination von nachhaltigen Sanierungsansätzen in regelmäßiger und enger Abstimmung mit dem Management und den Stakeholdern.
  • Beratung hinsichtlich der daraus erwachsenden Verpflichtungen und Handlungsoptionen.
  • Aufzeigen von strategischen Optionen, wie die wirtschaftlichen Schäden der Coronakrise nicht nur verzögert, sondern nachhaltig beseitigt werden können.