Historie
Wellensiek blickt auf eine traditionsreiche Historie zurück. Im Jahr 1899 gründete Dr. Wilhelm Moufang seine Kanzlei in Heidelberg, die später als "Dres. Moufang, Moufang und Moufang" firmierte. Im Jahr 1960 trat mit Dr. Jobst Wellensiek der Stiefenkel des Gründers als Rechtsanwalt in die Sozietät ein und wurde wenig später erstmals zum Konkursverwalter bestellt.

In den folgenden Jahrzehnten gestaltete Dr. Jobst Wellensiek als einer der Pioniere das Feld der Konkursverwaltungen in Deutschland. Er etablierte die sog. übertragende Sanierung und somit den Verkauf von Vermögenswerten des schuldnerischen Unternehmens aus der Konkursmasse – dies hatte Modellcharakter für die heutige Insolvenzverwaltung.

Bundesweit wurden Dr. Jobst Wellensiek und sein Team mit Konkurs- bzw. Insolvenzverfahren betraut, darunter Unternehmen wie Maximilianshütte (1987), Interflug (1991), Klöckner-Werke (1993), Stahl- und Walzwerk Riesa (1993), Bremer Vulkan Verbund (1996), Hornitex Gruppe (2001), Peguform (2002), BBS Kraftfahrzeugtechnik (2007), Stankiewicz (2009), Meteor (2012), Praktiker und Max Bahr (2013). Darüber hinaus wurde ab Mitte der 90er-Jahre das Beratungsgeschäft einschließlich Treuhandschaften aufgebaut, beispielsweise im Hinblick auf Ihr Platz (2005, Opel (2008) oder Loewe (2013). Darüber hinaus ist Wellensiek für zahlreiche Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte in Krisensituationen beratend tätig geworden.