Dirk Adam ist Rechtsanwalt und Partner bei WELLENSIEK in Heidelberg. Mit seinem ‎generalistischen Ansatz berät er ganzheitlich in Krisensituationen und Insolvenzverfahren. Nach dem Abschluss seiner juristischen Ausbildung trat Dirk Adam im Jahr 2004 als Rechtsanwalt bei WELLENSIEK ein und wurde im Jahr 2010 zum Partner ernannt.

Vor dem Hintergrund seiner Expertise im allgemeinen und krisennahen bzw. insolvenzbezogenen Prozessrecht, im Arbeitsrecht und auch im Wirtschafts-, Insolvenz- und Steuerstrafrecht übernimmt er neben Mandaten mit überwiegend mittelständischen Mandanten mitunter auch ausgelagerte ‎Tätigkeiten für Insolvenzverwalter der Sozietät.

Darüber hinaus ist Dirk Adam mit seinem Team regelmäßig und dauerhaft auch als „ausgelagerte Rechtsabteilung“, als gesamthaft agierender Berater und Moderator für (überwiegend mittelständische) Unternehmen tätig, die in einer Krisensituation‎ sind oder es waren.

Tätigkeitsschwerpunkte

Restrukturierung samt arbeitsrechtlicher Umsetzung, Sanierungsberatung, Vertretung von Geschäftsführungsorganen in der Krise, allgemeines wirtschaftsrechtliches Prozessrecht, Wirtschafts-, Insolvenz- und Steuerstrafrecht, proaktives Forderungsmanagement (insbesondere mit Krisenbezug) samt Forderungsbeitreibung.

Ausgewählte Mandate

  • Erwerb eines Unternehmens im Wege des Asset-Deals aus der Insolvenz mit Personalabbau nach Erwerberkonzept und sich anschließender arbeitsrechtlicher Restrukturierung zum „Break even“.
  • Geltendmachung von Insolvenzanfechtungsansprüchen für einen Insolvenzverwalter, der einen zur Krise führenden SPA bzgl. eines größeren Klinikbetriebes (auch) unter dem Gesichtspunkt des existenzvernichtenden Eingriffs angefochten hat.
  • Durchführung eines groß angelegten Personalabbaus nach einem Merger, bei welchem auf Seiten beider Unternehmen unter Verhinderung der Rechtsfolgen nach § 613 a BGB (Betriebsübergang) mehr als 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden mussten (und auch wurden).
  • Beratung eines amerikanischen Konzerns, der in der Vergangenheit Beteiligungen in Deutschland an einen Fonds veräußert hatte, unter der nach Insolvenzantragstellung einer deutschen Beteiligung Insolvenzanfechtungsansprüchen des deutschen Insolvenzverwalter im dreistelligen Millionenbereich ausgesetzt gewesen ist. Begleitung dieses US-Konzerns auch als Gläubiger im gesamten Insolvenzverfahren.
  • Beratung eines Energieversorgungsunternehmens beim Verkauf eines Kraftwerkes, welches sich in einer wirtschaftlichen Krise befunden hatte.
  • Steuerstrafrechtliche Beratung von sog. CD-Fällen mit Schweiz-Bezug mit wirtschaftlich besonderer Tragweite unter Vermeidung einer Insolvenzantragstellung im Wege des „ressortübergreifenden Deals“.

  • Seit 2011
    Partner bei WELLENSIEK Heidelberg
  • Seit 2007
    Rechtsanwalt bei WELLENSIEK Heidelberg mit eigenem Team
  • Seit 2004
    Rechtsanwalt bei WELLENSIEK Heidelberg im prozessrechtlichen Dezernat von Ernst Hess
 

  • wistra 2003, 285-292
    Die Begrenzung der Aufsichtspflichten in der Vorschrift des § 130 OWiG
  • Stolperstellen im Arbeitsrecht aus Sicht des Unternehmens
    Vortrag bei der Veranstaltung "Erfolgsfaktor Krise" des Fachbereichs Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim (18.06.2015)